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Öle für Hunde – Sinnvolle Ergänzung zur BARF-Fütterung

Öle für Hunde liefern essentielle Fettsäuren, die der Organismus nicht selbst herstellen kann und die zwingend über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Wer seinen Hund nach der BARF-Methode ernährt, kommt früher oder später an der Frage nicht vorbei: Welches Öl ist das richtige – und wie viel davon täglich in den Napf?

Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab: Alter und Gewicht des Hundes, mögliche Unverträglichkeiten, individuelle Gesundheitsziele und die Zusammensetzung der restlichen Ration. Hochwertige Pflanzen- und Fischöle ergänzen die BARF-Fütterung gezielt mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren – naturbelassen, kaltgepresst und ohne Zusatzstoffe. Das Ölsortiment von BARFGOLD umfasst sieben Produkte, die sich bedarfsgerecht und unkompliziert in die tägliche Ration einbinden lassen.

Welches Öl ist gut für Hunde? – Ein Überblick

Die Wahl des richtigen Öls hängt vom individuellen Bedarf Deines Hundes ab. Hier ein Überblick über alle Öle im BARFGOLD-Sortiment:

  • Lachsöl ist das beliebteste BARF-Öl und liefert als tierisches Fischöl die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in direkt verwertbarer Form – gut für Haut, Fell und Gelenke. Das Lachsöl von BARFGOLD stammt aus Norwegen und ist 100 % naturbelassen.
  • Omega Plus ist die konzentrierte Omega-3-Option im Sortiment und besonders geeignet für Hunde mit erhöhtem Bedarf – etwa Senioren oder Tiere mit Gelenkproblemen.
  • Leinöl ist die pflanzliche Alternative für Hunde, die kein Fischöl vertragen. Es ist reich an Alpha-Linolensäure (ALA) und eignet sich gut als Basisöl in der täglichen Ration.
  • Hanföl punktet mit einem besonders ausgewogenen Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 und enthält zusätzlich natürliche Gamma-Linolensäure (GLA), die in anderen Pflanzenölen kaum vorkommt.
  • Kokosöl enthält mittelkettige Fettsäuren, die der Körper schnell verwerten kann, und eignet sich besonders für Hunde mit empfindlichem Verdauungstrakt.
  • Lebertran ist ein Klassiker und ergänzt die Fettsäureversorgung zusätzlich mit den fettlöslichen Vitaminen A und D – wegen des hohen Vitamingehalts sollte die Dosierung jedoch genau eingehalten werden.

Kokosöl - besondere Eigenschaften

Kokosöl nimmt eine Sonderstellung im Sortiment ein, weil es sich in seiner Fettsäurestruktur und Wirkungsweise grundlegend von den anderen Ölen unterscheidet.

Kokosöl besteht überwiegend aus mittelkettigen Fettsäuren (MCT), die im Stoffwechsel schneller aufgenommen und verwertet werden als mehrfach ungesättigte Pflanzenöle. Das macht es besonders interessant für Hunde mit empfindlichem Verdauungstrakt. Dass Kokosöl je nach Temperatur fest oder flüssig ist, ist völlig normal und kein Qualitätsmangel.

Lachsöl Dosierung und Anwendung – Öle richtig einsetzen

Öle werden in der BARF-Ration in der Regel täglich über das Futter gegeben. Die Dosierung richtet sich nach Körpergewicht und dem jeweiligen Produkt – als Orientierung gilt für Lachsöl häufig ein Richtwert von etwa 1 ml pro 10 kg Körpergewicht täglich, wobei die genauen Herstellerangaben zu beachten sind. Wer die BARF-Ration insgesamt ausgewogen gestalten möchte, findet im BARFRechner eine hilfreiche Grundlage. Öle sind als Ergänzung zu einer vollständigen Rohfleischration konzipiert und ersetzen keine weiteren Ergänzungsfuttermittel, die Mineralstoffe und Spurenelemente liefern.

Vitamin D beim BARFen – warum Lebertran eine besondere Rolle spielt

Vitamin D ist für Hunde essenziell: Es reguliert den Calcium- und Phosphorstoffwechsel, unterstützt den Knochenaufbau und ist für ein funktionierendes Immunsystem notwendig. Anders als Menschen kann der Hund Vitamin D kaum über die Haut durch Sonnenlicht bilden – er ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. In einer ausgewogenen BARF-Ration wird Vitamin D hauptsächlich über Fisch und Innereien gedeckt. Lachsöl allein reicht dabei nicht aus, um den täglichen Vitamin-D-Bedarf zu erreichen – weshalb in der BARF-Ernährung regelmäßige Fischtage empfohlen werden. Für Hunde, die gegen bestimmte Fischsorten allergisch sind, ist das jedoch eine Herausforderung.

Hier kommt Lebertran ins Spiel: Er liefert neben Omega-3-Fettsäuren auch nennenswerte Mengen der fettlöslichen Vitamine A und D – und damit eine wertvolle Alternative für Hunde, die keinen ganzen Fischtag vertragen oder gegen andere Fischarten allergisch reagieren. Wegen des hohen Gehalts an fettlöslichen Vitaminen gilt jedoch: Die empfohlene Tagesdosis genau einhalten und nicht überdosieren.

Häufig gestellte Fragen zu Ölen bei Hunden

Welches Öl ist gut für Hunde?

Das hängt vom individuellen Bedarf ab. Lachsöl ist ideal für eine direkt verwertbare Omega-3-Versorgung (EPA, DHA). Leinöl und Hanföl sind pflanzliche Alternativen. Kokosöl eignet sich besonders für Hunde mit empfindlicher Verdauung. Es gibt kein universell „bestes" Öl – oft ist eine Kombination sinnvoll.

Wie viel Lachsöl für Hunde – was ist die richtige Dosierung?

Die empfohlene Tagesdosis für Lachsöl beträgt bei Hunden 1 TL (ca. 5 ml) je 10 kg Körpergewicht. Das Öl sollte täglich frisch über das Futter gegeben und vor Gebrauch gut geschüttelt werden.

Kann ich meinem Hund täglich Öl geben?

Ja – bei BARF-Hunden ist eine tägliche Ölgabe in der Regel empfehlenswert, da essentielle Fettsäuren nicht vom Körper selbst produziert werden können. Wichtig ist die richtige Dosierung je nach Produkt und Körpergewicht des Hundes.

Darf ich mehrere Öle gleichzeitig geben?

Grundsätzlich ja – viele BARFer kombinieren verschiedene Öle, um ein ausgewogenes Fettsäureprofil zu erreichen. Dabei sollte das Omega-3-zu-Omega-6-Verhältnis insgesamt im Blick behalten werden. Im Zweifel hilft eine Beratung durch eine zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde.

Ist Kokosöl gut für Hunde?

Kokosöl enthält mittelkettige Fettsäuren (MCT), die im Stoffwechsel anders verarbeitet werden als herkömmliche Pflanzenöle. Es kann sich positiv auf die Verdauung auswirken und eignet sich besonders für Hunde mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt. Die Dosierung sollte jedoch moderat sein, da Kokosöl sehr kalorienreich ist.