Basiswissen über die Rohernährung von Hunden

Wir Hundehalter befassen uns immer mehr mit der richtigen Ernährung unserer Lieblinge. Es wird das Beste und auch das Teuerste gefüttert, weil wir nichts anderes wollen, als unsere Hunde richtig zu ernähren, um sie damit gesund und munter zu erhalten bis ins hohe Alter. Doch Verunsicherung herrscht, denn gesundheitliche Probleme wie Allergien und Skeletterkrankungen nehmen zu. Viel zu viele Meinungen über die richtige Ernährung von Hunden werden in Büchern, von Tierärzten, von Züchtern und von Mund zu Mund vertreten. Angst wird verbreitet durch die Unterstellung, Mangelerscheinungen bei einer selbst zusammengestellten Rohfütterung mit Fleisch, Gemüse etc. auszulösen.

Kompliziert und zeitaufwendig wäre es obendrein. Und wenn das nicht hilft, heißt es: Die Rohfütterung von Hunden macht blutrünstig! Lassen wir diesen „Kindergarten-Krieg“ beiseite, denn manche Kommentare, die man lesen muss, wie z.B. „Rohfutter gehört nicht in den Napf eines Hundes, weil es lebensbedrohliche Mikroorganismen enthält“, sind mehr als peinlich! Dank jahrelanger Erfahrung wissen wir vom BARFGOLD BARF-Shop es einfach besser.

Fleischfresser

(Sogenannter Semi-Karnivore)

  • Jagt im rudel, Hetzjäger
  • Frisst im rudel und schlingt daher beim Fressen
  • 1 – 2 Mahlzeiten täglich
  • Kann über einen längeren Zeitraum fasten
  • Trinkt freiwillig auch größere Mengen Wasser
  • Kann einige Nährstoffe selbst umwandeln oder bilden

Artgerechte Ernährung durch Rohfütterung

Der Hund ist ein Fleischfresser

Man muss nicht studieren, um zu lernen, dass der Hund ein Fleischfresser ist, der vom Wolf abstammt und ohne Rohfutter nicht gesund und glücklich leben kann. Auch wenn sein Äußeres dem Wolf nicht mehr sehr ähnelt, so ist sein Inneres seinem Urvater doch treu geblieben. Betrachten wir uns nur mal das Gebiss unseres Hundes, da sehen wir ein reines Fleischfresser-Gebiss. Dort sind keine Mahlzähne, die z.B. Pferde zum Zermahlen von Getreide und Gräsern haben. Das Gebiss des Hundes ist wie gemacht für die Rohfütterung von Fleisch.

Als Begleiter des Menschen erhielt der Hund bis in die 60er des 20. Jahrhunderts die gleiche Nahrung wie wir – und das ohne Probleme. Der Hund wurde durchweg mit Schlachtabfällen, Knochen, Fischen, Milchprodukten, Brot und anderen Getreideprodukten sowie Essensresten ernährt. Jagdhunde bekamen die Innereien vom Wild und die Haus- und Hofhunde erwilderten sich schon mal eine Beute und „mopsten“ sich ein Ei aus dem Hühnerstall. Fertigfutter gab es auf dem Markt nur in minimaler Form. Die Ernährungsweise wurde mündlich von Generation zu Generation überliefert. Rohfutter war also auch damals schon Teil der Ernährung unserer Hunde.

„In unserer Familie hat es immer große Hunde gegeben,

die in der Nachkriegszeit mit Hausmannskost und Rohfutter ernährt

worden sind. Ohne Probleme, die traten erst auf, als

wir es richtig machen wollten mit Fertigfutter.“
Zitat Tierarzt Dr. Helmar Lankenfeld 1996 aus dem Buch

„Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin“ von Klaus Dieter Kammerer

Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Industrie für Tiernahrung stark, sodass derzeit 80 – 85  % der gesamten Hundepopulation in den westlichen Ländern ganz oder teilweise mit Fertigfutter ernährt werden. Das Rohfutter für den Hund geriet immer mehr in Vergessenheit.

Während die Hunde und ihre Vorfahren durch Rohfutter über Millionen von Jahren mit einer robusten Gesundheit bis in die 60er des 20. Jahrhunderts gelebt und sich fortgepflanzt haben, nahm in den letzten 40 Jahren die Morbidität (Krankheitswahrscheinlichkeit) bis auf ebenfalls 80 – 85 % dramatisch zu (z. B. Skeletterkrankungen, Allergien und auch die Lebenserwartung ging zurück). Und das vor allem, weil man nicht mehr auf die Rohfütterung der Hunde vertraute.

Selbstverständlich wurde für den Schadensfall Vorsorge von der Industrie getroffen: In fast allen Praxen stehen Allergie- und andere Diäten zur Behandlung der verschiedenen Erkrankungen des Hundes infolge seiner Fehlernährung bereit. Dabei käme es bei einer konsequenten Rohfütterung des Hundes erst gar nicht so weit.

Der größte Fehler dieser Fehlernährung ist aber, dass die Hunde in den meisten Fällen Tag für Tag und Jahr für Jahr mit dem gleichen Produkt ernährt werden. Auch wenn nach langem Suchen das beste zusammengesetzte Fertigfutter gefunden wurde, kann dies nicht das gesunde Rohfutter ersetzen, da Fertigfutter erhitzt werden muss. Vor allem der Fleischanteil darin muss laut Gesetz auf 100 Grad erhitzt worden sein. Zugeführte chemisch hergestellte Vitamine können keine natürlichen Vitamine ersetzen, da den chemischen die wichtigste Eigenschaft fehlt: Leben. Und das ist es eben auch, was die Rohfütterung vom Hund ausmacht. Nur Rohfutter enthält alle wichtigen Nährstoffe für den Hund in seiner natürlichsten Form.

Würden wir Tag für Tag, Jahr für Jahr immer den gleichen Eintopf essen, obwohl wir nicht wirklich wissen, was drin ist? Würden wir auf einen frischen Salat ein Leben lang verzichten können? Eher nicht! Das aber muten wir unseren Hausgenossen zu, wenn wir ihnen die Rohfütterung verwehren.

Eine besondere Bedeutung kommt der Fehlernährung auch im Hinblick auf die zunehmende Aggressivität der Hunde in den westlichen Ländern zu. Verhaltensstörungen (wie auch Überdrehtheit mit schlechter Konzentration) sind nämlich auch ernährungsbedingt. Im Gegensatz zum Rohfutter enthält Fertigfutter chemische Stoffe, die sich im Gehirn des Hundes ablagern und toxisch wirken. Allein deshalb ist die Rohfütterung vom Hund schon enorm wichtig.

Jedes Problem hat seinen Ursprung, wo es an der Wurzel gepackt werden muss und das ist in diesem Falle die Ernährung unseres Hundes! An Rohfutter für den Hund führt bei einer artgerechten Hundehaltung eigentlich kein Weg vorbei. Tue Deinem Hund etwas Gutes und setze auf die Rohfütterung. Im BARFGOLD BARF-Shop findest Du alles, was Du dazu brauchst.

Wichtig für eine gesunde Niere

Der Fettanteil der Tagesration sollte stets um die 15 – 20 % ausmachen. Eine fettarme Ernährung belastet auf Dauer die Nieren, weil der Körper alternativ zum Fett Proteine zur Energiegewinnung verstoffwechselt. Dabei entsteht ein erhöhter Anteil „Stickstoffmüll“, der über die Niere ausgeschieden wird.