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Katzen BARFen: Rohes Fleisch für die Katze

Um Deine Katze natürlich und artgerecht zu füttern, ist eine gute Vorbereitung auf das BARFen wichtig. Wenn Du die Grundlagen und Regeln kennst, kannst Du versteckte Fallen vermeiden und die Vorteile des BARFens für Deine Katze vollumfänglich nutzen. Wir haben Dir einmal wichtige Tipps und Hinweise für das BARFen Deiner Katze zusammengestellt.

Inhalt

  • Ist rohes Fleisch eine gute Nahrung für Katzen?
  • Was gehört dazu, Katzen zu BARFen?
  • Der Start ins BARFen mit Deiner Katze
  • Katzen BARFen: So ermittelst Du den Bedarf Deiner Katze

Was gehört dazu, Katzen zu BARFen?

BARFen bedeutet mehr als nur rohes Fleisch zu füttern. Neben Gemüse, das Du bereits kennst, brauchen Katzen auch Vitamine, Öle und Mineralien. Besonders wichtig ist die Aminosäure Taurin, die lebensnotwendig für Deine Katze ist. Diese findest Du als Pulver oder in speziellen Leckerchen. Außerdem sind Gelenke und Knochen wichtig, da sie wertvolles Calcium und Phosphor liefern. Verzichte jedoch auf gekochte Knochen, die splittern können, rohes Schweinefleisch, Kohlenhydrate und zu viel Fett.

Der Start ins BARFEN mit Deiner Katze

Oft ist nicht nur das BARFen für Dich neu, sondern auch für Deine Katze. Das Futter der Katze muss also erst langsam umgestellt werden. Da Katzen sensibel auf plötzliche Veränderungen in ihrer Nahrung reagieren können, solltest Du vorsichtig vorgehen. Stelle die Nahrung langsam um, damit sich Deine Katze an das BARF gewöhnen kann, ohne abgeschreckt zu werden. Wenn Du unsicher bei der Zusammensetzung bist, kannst Du mit Komplettmenüs beginnen.

Beginne das BARFen, indem Du eine Mahlzeit das gewohnte Futter fütterst und in einer Mahlzeit barfst. So gewöhnst Du Deine Katze langsam an das rohe Futter und stellst ihre Nahrung langsam um. Innerhalb von etwa drei Wochen wird sich Deine Katze an die neue Nahrung gewöhnt haben.

Wenn Deine Katze sich mit dem BARFen wohlfühlt, stehen Dir viele Möglichkeiten offen. Katzen können fast alle gängigen Fleischsorten fressen, wie Rind, Geflügel, Wild und sogar Eintagsküken und Mäuse.
Auch Fisch sorgt für Abwechslung und wird meist gern gefressen.

Katzen BARFen: So ermittelst Du den Bedarf Deiner Katze

Die richtige Futtermenge beim BARFen hängt vom Aktivitätslevel und dem Körpergewicht Deiner Katze ab. Pro Kilogramm Körpergewicht benötigt eine Katze etwa 25-30 g Fleisch pro Tag, wobei der Fleischanteil aus 95 % Fleisch inklusive Fett und Knochen bestehen sollte.
Muskelfleisch bildet dabei den größten Teil der Barf-Mahlzeit, die durch Innereien wie Leber, Niere und Lunge ergänzt wird.
Etwa ein Drittel des Fleischanteils sollte aus fleischigen Knochen bestehen, die als Calciumquelle dienen. Sollte Deine Katze Knochen nicht verdauen können, bietet sich eine natürliche Calciumergänzung, wie Eierschalenpulver, an.

Für die richtige Ballaststoffversorgung sorgt 5 % Gemüse, das unter das Fleisch gemischt werden kann. Individuell kann die Fütterung mit Nährstoffen wie Kräutern oder Algen ergänzt werden. Wenn Deine Katze Freigänger ist, berücksichtige auch, dass sie gegebenenfalls selbst Futter erlegt; entsprechend muss ihre Futtermenge daran angepasst werden. 

Am besten beobachtest Du das Gewicht Deiner Katze und passt daraufhin die Futtermenge beim BARFen an – idealerweise barfst Du Deine Katze 3 – 4 x am Tag. 

BARFen bietet weiterhin den Vorteil, dass Du genau kontrollieren kannst, was Deine Katze frisst, und sicherstellen kannst, dass
sie alle nötigen Nährstoffe bekommt. Eine ausgewogene Rohfütterung kann dazu
beitragen, dass Deine Katze gesünder ist, ein glänzenderes Fell hat und insgesamt vitaler wirkt.

Allerdings ist es wichtig, dass das BARFen gut durchdacht
ist. Eine unausgewogene Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen. Es ist deshalb ratsam, sich gut zu informieren oder einen Ernährungsberater:in zurate zu ziehen, um sicherzustellen, dass Deine Katze alle notwendigen Nährstoffe in den richtigen Mengen erhält.