Hundetypen, ihr Energieverbrauch & deren Einfluss auf das BARFen
Wusstest Du, dass der Energiebedarf eines Hundes von verschiedenen Faktoren wie Rasse, Größe, Aktivitätslevel und Alter abhängig ist. Generell lassen sich Hunde in verschiedene Kategorien einteilen, die Rückschlüsse auf ihren Energieverbrauch
geben. Erfahre jetzt hier, wie sich der Energiebedarf Deines Hundes auf seine Fütterung auswirkt.
Inhalt
- Der Energieverbrauch nach Größe
- Der Energieverbrauch nach Alter

Der Energieverbrauch nach Größe
Kleine, agile Rassen wie der Jack Russell Terrier oder Zwergspitz haben trotz ihrer geringen Größe einen hohen Energieverbrauch. Sie sind oft sehr aktiv, benötigen viel Bewegung und verbrennen entsprechend mehr Kalorien.
Vergleicht man das einmal mit mittelgroßen Hunden, wie Labradoren, Golden Retriever oder Border Collies, haben diese einen moderaten bis hohen Energieverbrauch. Aktive Rassen wie Border Collies brauchen viel geistige und körperliche Beschäftigung, um ausgeglichen zu bleiben und haben entsprechend einen höheren Energieverbrauch. Große Hunderassen wie Bernhardiner oder Doggen haben in der Regel einen langsameren Stoffwechsel und benötigen trotz ihrer großen Größe nicht zwangsläufig mehr Energie als kleinere, aktivere Hunde.
Der Energieverbrauch nach Alter
Da der Energiebedarf eines Hundes nicht nur von seiner Größe, sondern auch von seinem Alter abhängt, ist es entscheidend, die jeweilige Lebensphase zu berücksichtigen. Doch ist BARFen auch für Welpen geeignet?
Die Antwort ist eindeutig: Ja! Gerade weil sich Welpen im Wachstum befinden, ist eine ausgewogene Fütterung besonders wichtig. Welpen haben einen deutlich höheren Energieverbrauch als ausgewachsene Hunde, da sie die Energie sowohl für ihren Tagesbedarf als auch für ihr Wachstum benötigen. Doch auch der Energieverbrauch Deines Welpen kann je nach Rasse, Größe und Aktivitätslevel variieren. Am besten informierst Du Dich vor der Fütterung umfassend über die Bedürfnisse Deines Welpen. In den ersten Lebensmonaten ist es essenziell, dass sie ausreichend Proteine, Fette, Vitamine und Mineralstoffe erhalten, um eine gesunde Entwicklung von Knochen, Muskeln und Organen zu gewährleisten.
Die Futtermenge richtet sich nach dem aktuellen Körpergewicht des Welpen und beträgt in den ersten Monaten etwa 4-6 % des Körpergewichts pro Tag. Diese Menge wird auf mehrere Mahlzeiten verteilt, um eine gleichmäßige Energieversorgung zu
gewährleisten. Mit zunehmendem Alter kann die Futtermenge langsam reduziert werden, während sich die Anzahl der Mahlzeiten auf zwei pro Tag einpendelt.
Eine genaue Berechnung der Nährstoffzufuhr und regelmäßige Anpassung je nach Energiebedarf des Welpen sind essenziell, um Mangelerscheinungen oder Überversorgung zu vermeiden.
Neben Welpen ist auch der Energiebedarf bei Junghunden (Übergangsphase zwischen Welpen- und ausgewachsenen Hunden) weiterhin hoch, stabilisiert sich jedoch langsam. Da sie noch wachsen und gleichzeitig zunehmend aktiver werden, benötigen sie eine ausgewogene Fütterung, die ihrem Aktivitätslevel angepasst wird. Während Welpen oft 4-6 % ihres Körpergewichts pro Tag an Futter benötigen, reduziert sich der
Wert bei Junghunden auf etwa 3-4 %, abhängig von der Rasse, Größe und Aktivität Deines Hundes.
Junghunde haben einen erhöhten Proteinbedarf, da ihre Muskulatur noch im Aufbau ist. Auch wenn der Energiebedarf erhöht sein kann, sollte darauf geachtet werden, dass die Fettzufuhr nicht zu hoch ist, denn das kann Übergewicht zur Folge haben. Damit Du auf Anhieb den Fettgehalt im Futter weißt, nutze am besten unseren Fettfilter. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle und Überprüfung des Energieverbrauchs sind essenziell, um Über- oder Unterversorgung zu vermeiden.

Ausgewachsene Hunde haben im Vergleich zu Welpen und Junghunden einen stabileren Energiebedarf, der hauptsächlich von ihrer Aktivität, Rasse und Größe abhängt. Während sehr aktive Hunde wie Hüte- oder Jagdhunde einen hohen Kalorienverbrauch haben, benötigen weniger aktive Hunde eine angepasste Futtermenge, um Übergewicht zu vermeiden.
Im Alter des Hundes ändert sich sein Energiebedarf erneut, so haben ältere Hunde oft einen langsameren Stoffwechsel und einen geringeren Energieverbrauch als jüngere Hunde.
Dies bedeutet, dass ihre Fütterung ebenfalls entsprechend angepasst werden muss. Gleichzeitig benötigen sie eine ausreichende Nährstoffzufuhr, um die altersbedingten Veränderungen ihres Körpers zu unterstützen. Eine altersgerechte Fütterung, angepasst nach ihrem Energieverbrauch, hilft Senioren dabei, fit zu bleiben, ihre Vitalität zu erhalten und gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.
Die richtige Fütterung hängt also nicht nur von der Größe Deines Hundes ab, sondern auch von seinem individuellen Aktivitätslevel und seiner Lebensphase. Falls Du Dir in der Fütterung Deines Hundes unsicher sein solltest, dann klicke Dich doch beinmal durch unseren kostenlosen BARF-Planer.